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Experten-Interview zum Thema Energieberatung

Interview mit Werner Schersach

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Werner Schersach ist einer der ersten Energieberater in Köln. energieeffizienz-im-betrieb.net bat den Experten um ein Interview.

Energieberater Werner Schersach (58) ist ein alter Hase in Sachen Energie­beratung: Bereits seit mehr als 20 Jahren berät er private und gewerb­liche Sanierungs­willige und potentielle Energie­sparer. In einem Interview hat der Kölner Un

Herr Schersach, Sie haben eine nicht-technische Ausbildung, Sie sind Diplom-Betriebswirt. Ist dies nicht von Nachteil für einen Energieberater?

Werner Schersach:
Ganz im Gegenteil. Zum einen berate ich seit über 20 Jahren zu diesem Thema und habe daher ein umfangreiches Fachwissen und entsprechende Erfahrung angesammelt. Die technischen Aspekte bei der Energieberatung in einem Unternehmen muss man sich zudem bei den verschiedenen Arten von Maschinen je Unternehmensbranche immer aufs Neue aneignen. Dies gilt für einen Ingenieur ebenso wie für einen Kaufmann. Nach der technischen Betrachtung muss dann die wirtschaftliche Machbarkeit und die Amortisation der Lösung betrachtet werden – hier ist der BWLer klar im Vorteil.

Gibt es Betriebe, bei denen sich einen Energieberatung nicht lohnt?

Im Grunde nicht. Es kann schon mal vorkommen, dass ein engagierter Unternehmer seinen Betrieb bereits energetisch optimiert hat. Das ist jedoch immer noch die Ausnahme. In der Regel lassen sich beachtliche Einsparmöglichkeiten finden.

Woher weiß ich, dass ich eine Energieberatung nötig habe?

Das sehe ich am besten durch einen Vergleich meiner Energiekosten: Wenn ich im Verhältnis anderen aus meiner Branche eine hohe Strom- oder Gasrechnung habe, dann lässt sich in der Regel durch eine Beratung auch etwas sparen.

Wann lohnt sich eine Energieberatung nicht?

Das kann man so pauschal nicht beantworten, das kommt immer darauf an, was das für ein Betrieb ist. Umgekehrt kann man es besser eingrenzen: Eine Energieberatung lohnt sich in Unternehmen meistens dann, wenn an Geräten und Heizanlage seit acht Jahren nichts mehr getan wurde. Und natürlich, wenn viel Energie verbraucht wird.

Wann verbraucht mein Unternehmen viel Energie?

Der Energieverbrauch ist abhängig von vielen Faktoren. Bei Unternehmen spielt hier die Wirtschaftlichkeit die entscheidende Rolle. Wenn die notwendigen Investitionen durch die realisierten Einsparungen in angemessener Zeit amortisiert werden, wird in der Regel investiert, oder kurz gesagt die Investition muss sich lohnen.

Wie geht ein KMU-Energieberater vor, wenn er einen Betrieb prüft?

Im Normalfall gibt es kurzes Vorgespräch, in dem zum Beispiel die Verbrauchsdaten abgefragt werden. Dann bin ich meist einen Tag vor Ort, um die Baulichkeiten aufzunehmen. Ich fange im Keller an und höre beim Dach auf. Dabei erfasse ich alle Maschinen und Geräte und schaue mir die Produktionsabläufe an. Den zweiten Tag verbringe ich in meinem Büro, um zu recherchieren und Berechnungen anzustellen. Abschließend erstelle ich dann einen Beratungsbericht und eine To-Do-Liste für den Kunden.

Wie viel kostet den Kunden das?*

Wenn es sich um eine KfW-geförderte Initialberatung handelt, trägt der Kunde  hiervon 320,- Euro selber. Der Rest von 1.280,- Euro wird bezahlt von der KfW - Förderbank, die KfW übernimmt 80 Prozent der Kosten einer Initialberatung. Die Antragstellung und die Abwicklung übernimmt in der Regel der Berater.

Was folgt nach der Initialberatung?*

In vielen Fällen hat der Kunde danach ausreichend Information, um eine oder mehrere Maßnahmen durchzuführen. In einigen Fällen, besonders bei großen Firmen, kann anschließend noch eine Detailberatung erfolgen. Diese kann bis zu fünf Tagen dauern und wird zu 60 Prozent von der KfW gefördert. Darüber hinaus können die Maßnahmen auf Wunsch des Klienten auch vom Energieberater begleitet und überwacht werden.

Herr Schersach, wir danken recht herzlich für das Interview.

 

 

*Bitte beachten Sie: Die Fördersätze haben sich geändert! Auch die Umsetzungsberatung (zuvor Detailberatung) wird inzwischen mit 80% gefördert. Das bis Ende 2014 von der KfW administrierte Förderprogramm wird seit Januar 2015 beim BAFA fortgeführt. Weitere Infos finden Sie unter Förderung Energieberatung.

 

Informationen zur Person

 

Werner Schersach studierte BWL an der FH Köln und arbeitete ca. 20 Jahre als Projektleiter und Manager, bevor er mit Business Consult sein eigenes erfolgreiches Beratungs-Unternehmen gründete. Parallel zum Beruf gründete er 1989 die GAP: Gesellschaft für Alternativ-Energie-Projekte e. V. Seit dieser Zeit führt Werner Schersach Energieberatungen im Umfang einer heutigen Initialberatung für Unternehmen und Privatleute durch. In den folgenden Jahren organisierte Werner Schersach Informationsveranstaltungen und Messen zu Erneuerbaren Energien und zum Energiesparen und unterstützte zusammen mit seinen Vereinskollegen ehrenamtlich soziale Solarenergie-Projekte in Kamerun, Kenia und Indien.

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